Das Netzwerkkabel

Das Netzwerkkabel

Stellen Sie sich vor, Sie sind in der Familie nicht mehr der Einzige, der eine Computer hat. Da ist der Sohn, der in der Oberstufe nunmehr ein Gerät für den Unterricht braucht, da ist die Tochter, die bisher an Ihrem Rechner gespielt hat und nun aber einen eigenen möchte ... Die Lösung ist ein Netzwerk, ein Heimnetzwerk um genauer zu sein. Mehrere Rechner werden über einen Router verbunden. Hierzu gibt es die Möglichkeit einer drahtlosen Verbindung oder der Verbindung mit einem Netzwerkkabel. Sollten Sie sich für letzteres entscheiden, sollten Sie einiges zu diesem - auch Patch-Kabel (aus dem Englischen von "to patch" abgeleitet, was soviel bedeutet wie zusammenschalten) genannten - Kabel wissen. Netzwerkkabel gibt es vorkonfektioniert, können aber auch von einem findigen Elektroniker selbst hergestellt werden. Für den elektronischen Laien empfiehlt sich der Kauf von fertigen Netzwerkkabeln, die es in verschiedenen Längen zu kaufen gibt. Die Kabel bestehen meist aus biegsamen Kupferlitzen. Erhältlich sind sie in den Längen von 0,3 bis 25 Meter erhältlich. Sie sind meist für die variable Verlegung vorgesehen. Für die Verlegung über längerer Strecken werden meist fest installierte Verbindungen benutzt.

Zur Verbindung von Anschlüssen (auch Ports genannt) dienen Patchkabel oder Netzwerkkabel. Sie werden mit Ports eines anderen Patchfelds (auch Rangierfeld genannt) verbunden; diese Verbindung nennt man Patch oder Rangierung oder zur Verbindung von Anschlüssen (Ports) eines Patchfelds mit einem Netzwerkverteilergerät. Dies können zum Beispiel Router, Switches oder Hubs sein - sowie der Anbindung von Endgeräten (zum Beispiel PC mit Netzwerkkarte) an eine Netzanschlussdose.

Bei Ihnen zu Hause kommt bei oben genannter Konstellation die zweite Möglichkeit - die Verbindung mit einem Netzwerkverteilergerät - in Frage. Hier können dann mehrere Rechner mittels dieses Netzwerkkabels auf ein Gerät (z.B. die DSL-Box für schnelles Internet oder einen Netzwerkdrucker zugreifen. Sie haben dann die Möglichkeit, auch zwischen den Rechnern zu kommunizieren, auf freigegebene Daten oder Dateien zuzugreifen oder auch Nachrichten zwischen den verbundenen Rechnern zu versenden.

Die Vorteile von Netzwerkkabeln gegenüber drahtloser Verbindung liegen klar auf der Hand: störungsfreierer Datenverkehr ist möglich, auch wenn das Haus dicke Wände hat und die Rechner oder Datenstationen bzw. Netzwerkgeräte zu weit auseinanderliegen.

Lassen Sie sich am besten in einschlägigen Computergeschäften beraten, damit Sie für Ihr Heimnetzwerk die optimale Lösung finden.


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